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22.02.2019
H-Kennzeichen: Neue Bundesländer legen zu
[VDA] Die Zahl der Autos mit H-Kennzeichen steigt in den neuen Bundesländern dreimal so schnell wie im Rest des Landes, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) errechnet hat. Im gesamten Bundesgebiet lag der Zuwachs bei nur 10,8 Prozent.
H-Kennzeichen: Neue Bundesländer legen zu
So waren Anfang 2018 in den fünf Ländern 71.462 historische Autos registriert, ein Plus von 32,3 Prozent zu 2017. Nach wie vor führen naturgemäß die bevölkerungsreichen Länder wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die Rangliste an. Den höchsten prozentualen Anteil von H-Kennzeichen-Trägern unter allen „Über-30-Kandidaten“ weist indessen die Bundeshauptstadt mit 83,9 Prozent auf, gefolgt von Baden-Württemberg mit 77,2 Prozent und Hamburg mit 75,2 Prozent.

Hier sackt der Osten wieder deutlich ab: In Mecklenburg-Vorpommern fahren nur 0,5 Prozent aller Veteranen über 30 mit einem H-Kennzeichen, in Sachsen-Anhalt 0,6 Prozent. Allerdings wäre in diesen Bundesländern auch der Bestand an Altfahrzeugen am niedrigsten, denn der Osten hat seinen Fuhrpark stark erneuert. Mehr Informationen zum Thema und zur Arbeit des VDA-Ausschuss historische Fahrzeuge unter dem weiterführenden Link.