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11.01.2019
120 Jahre Automobilbau bei Opel
[ct] Die Marke Opel feiert 2019 ihr Jubiläum „120 Jahre Automobilbau“. 1899 startete die Familie Opel die Automobilproduktion in Rüsselsheim. Die ersten Fahrzeuge waren 65 von Hand gebaute Opel Patentmotorwagen „System Lutzmann.“
120 Jahre Automobilbau bei Opel
Opel stieß mit dem Kauf der Anhaltischen Motorwagenfabrik von Friedrich Lutzmann zu den Automobilpionieren des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf und stellte 1899 den ersten Opel (Patentmotorwagen „System Lutzmann“, siehe Foto oben links) in Rüsselsheim vor. Acht Jahre später präsentierte Opel den 4/8 PS Doktorwagen mit einem Vier-Zylinder-Reihenmotor. Der Doktorwagen war zu Preisen von 4000 bis 5000 Mark erhältlich, während die Konkurrenz noch das Vierfache dieses Preises aufrief. 1924 führte dann Opel die Fließbandproduktion ein und der „Laubfrosch“, ein 4/12 PS Automobil kam auf den Markt. So wichtig der Opel Laubrosch für die Zwanzigerjahre war, war es der Kadett in den Dreißigern. Das Modell folgte dem erfolgreichen Opel P4 und debütierte 1936 mit selbsttragender Stahlkarosserie.

Der erste komplett neu konstruierte Opel nach dem Krieg hieß Olympia Rekord. Mit Pontonkarosserie und verchromtem Haifischmaul war es genau der Stil der Wirtschaftswunderzeit. Ein völlig neuer Opel Kapitän startete 1954, der Rekord P2 erschien 1960, der Nachfolger Rekord A folgte bereits drei Jahre später – mit Scheibenbremsen und kurz darauf sogar als Sechszylinder. Ob als Coupé, Kombi oder Limousine, die Opel Fahrzeuge waren der Inbegriff der neuen Mittelschicht in Deutschland. Und 1962 folgte die Erfolgsgeschichte des Namens Kadett, der bis in die 1990er Jahre im Programm blieb und alle Karosserievarianten von der Limousine, Coupe, Cabriolet bis hin zum Caravan anbot. Lesen Sie die ganze Opel Geschichte zum 120-jährigen Jubiliäum unter dem weiterführenden Link.