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09.05.2018
Porsche 956 dreht am 12.Mai Ehrenrunde
[PR] Am 28. Mai 1983, im Training zum 1000-Kilometer-Rennen, hatte Stefan Bellof die verkürzte Nordschleife in sagenhaften 6.11,13 Minuten umrundet. Ein Jahr später, 1984, gewann er das 1000-Kilometer-Rennen am Nürburgring zusammen mit Derek Bell (GB). Jetzt dreht der 956 erneut seine Runden.
 Porsche 956 dreht am 12.Mai Ehrenrunde
Kurz vor dem Start zum 24-Stunden-Rennen am 12. Mai 2018 auf dem Nürburgring präsentiert Porsche den rund 200.000 erwarteten Fans einen Paarlauf mit Legendencharakter: Timo Bernhard und Hans-Joachim Stuck rücken am 12. Mai für eine Demorunde mit dem Porsche 919 Hybrid aus und begleiten den legendären Porsche 356 (siehe Foto). Auf dem Weg zur Langstrecken-Fahrerweltmeisterschaft 1984 teilte sich Stefan Bellof das 956-Cockpit auch einmal mit Hans-Joachim Stuck. Beide gewannen mit 956 das 1000-Kilometer-Rennen in Imola. Zu Stucks langer Erfolgsliste gehören zwei Le-Mans-Gesamtsiege im 956-Nachfolger 962 C (1986 und 1987) sowie drei Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit BMW. Der am Nürburgring von Stuck ausgeführte 956 C trägt die Chassis-Nummer 005 und ist das Auto, mit dem Jacky Ickx (BE) und Jochen Mass (DE) 1984 die komplette Sportwagen-WM bestritten. Aus werberechtlichen Gründen musste im Design von Sponsor Rothmans der Name des Tabakherstellers oft dem Wort Racing weichen.

Der moderne Nachkomme
In der Evo-Version zeigt sich der 919 Hybrid auf der Nordschleife zum ersten Mal vor Publikum. Mit dieser von einigen Reglementzwängen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC befreiten Weiterentwicklung stellte Porsche am 9. April 2018 einen neuen Streckenrekord auf dem Grand-Prix-Kurs in Spa-Francorchamps (BE) auf: Porsche-Werksfahrer Neel Jani (CH) gelang auf der 7,004 Kilometer langen Strecke eine Runde in 1.41,770 Minuten. Damit war er schneller als die Formel 1. Bei der Runde auf der Nordschleife, der zweiten Station der ‚919 Tribute Tour’, sind Stoppuhren überflüssig: Die beiden Rennwagen werden von einem Safety-Car geführt und lassen den Start- und Zielbereich aus, weil sich dort das Feld für die 24 Stunden formiert. Sowohl Porsche als auch Timo Bernhard, Hans-Joachim Stuck und beide Rennwagen verbinden große Geschichten mit dem Nürburgring und der Nordschleife. „Die Nordschleife ist für mich Heimat“, sagt der Porsche-Werksfahrer, der in diesem Jahr sowohl im GT Masters als auch in Le Mans in der GTE-Klasse antritt. Es ist eine große Ehre, einen Porsche 956 C von damals im 919 Evo begleiten zu dürfen.“ Mehr über den Porsche Auftritt zum 24-Stunden-Rennen am 12. Mai 2018 unter dem weiterführenden Link.