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08.01.2018
Frost und Kälte mit Ladegeräten trotzen
[GTÜ] Frost und Kälte belasten den Stromhaushalt im Auto extrem. Auch in Oldtimern belastern die „Stromfresser" die Batterie oft mehr, als die Lichtmaschine liefern kann. So schafft es am Ende der Akku besonders häufig bei Kälte nicht mehr, den Motor zu starten.
Frost und Kälte mit Ladegeräten trotzen
Schon bei Temperaturen um minus 10 Grad können die Stromspeicher nur noch etwas mehr als die Hälfte ihrer normalen Kapazität bereitstellen. Damit es nicht zu Ausfällen kommt, rät die GTÜ den Einsatz von sogenannten „Ladegeräten“, die ans Stromnetz angeschlossen die Batterien überwachen und den Akku über Jahre hinweg topfit halten. Um die Batterie zu schonen, raten die GTÜ-Experten, vor dem Start unnötige Verbraucher wie Beleuchtung, Radio, Navi, Gebläse, Heckscheibenheizung und Sitzheizung abzuschalten. Erfolglose Startversuche sollten spätestens nach zehn Sekunden abgebrochen und ein Start nach etwa einer halben Minute erneut versucht werden. Zudem sollte man gerade im Winter auf ein sauberes Batteriegehäuse achten, um Kriechströme zu vermeiden. Hilfreich ist hier ein Säureschutzfett zur Konservierung der Pole und Anschlussklemmen.

Wenn der Stromspeicher dennoch einmal streikt, ist Starthilfe durch ein anderes Fahrzeug angesagt. Allerdings gilt es, einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Beide Batterien müssen die gleiche Spannung haben, entladene Akkus dürfen nicht vom Bordnetz getrennt werden und zwischen den Fahrzeugen darf kein Karosseriekontakt bestehen. Der Motor des Strom gebenden Fahrzeugs sollte laufen, eventuell sogar mit etwas höherer Drehzahl. Starthilfekabel richtig anklemmen und richtig abklemmen. Wie genau, verrät der praktische GTÜ-Winterratgeber. Die Broschüre steht zum Download bereit oder kann kostenfrei per E-Mail unter vertrieb@gtue.de (Stichwort: Winterratgeber) angefordert werden.