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27.12.2017
Sicher durch den Autowinter
[GTÜ] Autofahren ist im Winter selten ein Vergnügen. Bei Kälte und Dunkelheit heißt es morgens gerne mal – nichts geht mehr. Das muss nicht sein, sagen die Experten der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung. Mit einem Wintercheck in Eigeninitiative lässt sich Stress und Ärger vermeiden.
Sicher durch den Autowinter
Die Frostschutzkontrolle im Scheibenwaschwasser steht ganz oben auf der Liste. Die Waschanlage des Fahrzeugs kann bei Minusgraden nur funktionieren, wenn ausreichend Frostschutzzusatz im Vorratsbehälter ist. Beim Befüllen mit Frostschutzkonzentraten gilt: erst den Frostschutz und dann das Wasser. Bei Fertigmischungen spielt das hingegen keine Rolle. Danach die Scheibenwaschanlage mehrfach betätigen. So lässt sich vermeiden, dass Reste des alten Sommerreinigers in den Leitungen und Düsen einfrieren. Ein weiteres Problem im Winter sind häufig beschlagene Scheiben. Die Fahrzeugfenster deshalb regelmäßig von innen und außen reinigen. Bei der Gelegenheit auch gleich die Wischerblätter prüfen. Ist das Gummi porös oder beschädigt, die Wischer austauschen. Um selbst optimal zu sehen und gesehen zu werden, kommt es nicht nur auf intakte Lampen, sondern auch auf die korrekte Einstellung der Scheinwerfer an, so die GTÜ-Sicherheitsexperten.

Wer bei einem älteren Auto ohne Fernbedienung morgens nicht vor verschlossener Autotür stehen will, weil das Schloss über Nacht zugefroren ist, sollte vorbeugen. Ein Türschlossenteiser hilft in der Not beim Öffnen. Sicherer ist jedoch, die Türschlösser rechtzeitig mit einem Graphitspray oder geeigneten Öl zu behandeln, damit sich erst gar kein Wasser in den Ritzen sammeln kann, das bei Minusgraden gefriert. Zum Schutz der Gummidichtungen an Türen, Fenstern, der Motorhaube und dem Kofferraumdeckel eignen sich Silikon, Glycerin, Talkum oder Hirschtalg. Es empfiehlt sich, andere „kleine Helfer“ den ganzen Winter über sicher verstaut im Kofferraum und damit jederzeit griffbereit zu haben. Dazu gehört laut GTÜ ein Eiskratzer, ein Handbesen, Handschuhe, ein Starthilfekabel sowie Schneeketten oder eine andere Anfahrhilfe und darüber hinaus ein Klappspaten und eine warme Decke. Weitere Tipps für die kalten Tage finden Sie unter dem weiterführenden Link. Foto: GTÜ Kröner.